—Call Me Maybe
Nein? Doch. Doch, doch. Oh, doch…
Kaum ein anderes Lied, das einem so auf den Sack gehen kann und das man im Nachhinein trotzdem liebt, weil es kaum ein anderes gibt, das so oft, so eindringlich, penetrant und unermüdlich den Soundtrack zu unzähligen Momenten entlang unserer Strecke dargestellt hat.
- Einen ganzen Sommer lang vom Radio geweckt werden mit dem Gedanken “nur noch [X] Tage” - dazu spielt Call Me Maybe.
- Sonnenbrille am Pier in San Francisco kaufen - dazu spielt Call Me Maybe
- Eine lange Straße bergab gehen, daneben bildet sich eine Autoschlange, aus einem Cabrio dröhnt unfassbar laut Call Me Maybe. Die zwei Mädels auf Beifahrer- und auf Rücksitz singen lauthals mit, der Kerl hinterm Steuer hebt entschuldigend die Hände in unsere Richtung und brüllt uns zu “SO SORRY, I DON’T EVEN LIKE THAT DAMN SONG…” Call Me Maybe untermalt das Gelächter.
- In L.A. vor dem Flughafen stehen um vergeblich auf einen Shuttlebus zu warten, der nicht kommt - dazu spielt Call Me Maybe
- In Las Vegas auf der offenen Terasse vom hübschesten Kellner des Planeten einen Salat serviert bekommen und dabei von kühlem Sprühdunst eingenebelt werden als wäre man ein Kopfsalat im Edeka Frischecenter - dazu spielt Call Me Maybe
- Auf Highways kreuz und quer durch Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien muss gefühlte trölf mal der Sender gewechselt werden, denn - es läuft Call Me Maybe.
- In Chinatown Honolulu mit Händen und Füßen etwas zu essen kaufen während man umringt ist von Menschen, die alle mindestens anderthalb Köpfe kleiner sind und sich wahrscheinlich darüber wundern wie zur Hölle die zwei Haole Mädels auf die Idee gekommen sind dort zu essen wo sonst kein Tourist etwas zu kaufen scheint - dazu spielt aus irgendeinem Küchenradio Call Me Maybe.
- Season 3 Premerie Hawaii Five-0, wir liegen im Gras im Kapiolani Abschnitt, zehn Meter weiter links wird der rote Teppich ausgerollt - dazu spielt Call Me Maybe.
- Zuhause im tristen deutschen Winter fährt man durch Schneematsch morgens um 7:30 Uhr zur Arbeit und wird plötzlich so von Glücksgefühlen durchflutet, dass man beinahe die Ampelschaltung verpasst - denn es läuft Call Me Maybe.
(Source: aldusherdez)
(Source: statravelus)
To move, to breathe, to fly, to float
To gain all while you give
To roam the roads of land remote
To travel is to live.
—Hans Christian Andersen
Kurz zum Vergleich: das schwipp-schwapp-easy-Wellen-Video, das ich gestern gepostet habe, ist am 22. September 2012 in Haleiwa an der North Shore von Hawaii entstanden. Was ihr da oben im Video seht sind Wellen in Haleiwa, genau 2 Tage später.
“First Swell of the Season” - #Oahu #Hawaii #Haleiwa 2012 by Matthew Tanaka -
Recently decided to upgrade my video gear, so I ordered my first legit HD video camera, the Sony HDR-AX2000. To get some video projects rolling, my friend Justin Mack and I are currently doing some video work with Hawaiian Island Creations to help promote HIC’s riders, boards, shapers, image, and sales.
Since a solid N-NW swell was scheduled to hit on Sunday (Sept. 24, 2012), we took advantage of the opportunity and met up with Joel Centeio and the boys to do our first video shoot on the North Shore. This footage was all shot on my Sony HDR-AX2000 and edited in Final Cut Pro, all in the same day. This edit is primarily a test, more to come in the near future…
Music: “Drop Down” by Designer Drugs.
Riders: Joel Centeio, Kekoa Bacalso, Sean Moody, and Coco Ho.
Filmed and Edited by: Matthew Tanaka (Sony HDR-AX2000 / Final Cut Pro)
(Source: vimeo.com)
Unsere Mission war es, an allen Ecken des Yosemite die Buchstaben nachzuturnen, die seinen Namen ausmachen…. Äh, ja, und das haben wir dann gemacht. Hier zu sehen: die kümmerlichen Versuche eines O, S und E. Es gibt auch noch ein Y, ein M, ein I, ein T und ein weiteres E, aber ernsthaft… das will keiner sehen. Außer Sinas T eventuell. Unterbelichtet (das Foto, nicht S… ach egal), auf einer Steinbrücke stehend mit NEONLEUCHTSOCKEN die das Restlicht vermutlich bis auf den Glacier Point hoch reflektiert haben. Echt amerikanische Socken aus dem Big Fat Supermarket von Pismo Beach. Wahrscheinlich ausschließlich aus naturbelassenem, unbehandeltem Phosphor Material hergestellt.
Sollten also weitere Fotos folgen, auf denen die abgebildeten Personen in merkwürdigen Verrenkungen erstarrt sind, dann handelt es sich dabei um YOSEMITE-Alphabetismus-Standbilder. Und um die Nebenwirkungen von glow-in-the-dark Sockenrohstoff, der über den Fußschweiß direkt bis ins Kleinhirn vorgedrungen ist um sich auf’s zentrale Nervensystem nieder zu schlagen.
Das ist wirklich der Gipfel! Der Gipfel des dawillichauchunbedingtmalstehen- Gefühls! Fernweh???
Jepp, Fernweh. Ganz schlimmes!

2014?
To travel is to discover that everyone is wrong about other countries.
—Aldous Huxley
(Source: nobordersnobeliefs)







